Pandemie

Moderator des Bereichs: Prof. Dr. Hans-Martin Sass

Pandemie

Hans-Martin Sass: Kann man sich auf eine globale Infektionspandemie vorbereiten?, 2009, Präsentation Download

Hörfunkbeitrag SWR2 Aula: Sonntag, 21. Mai 2006; Katastrophenszenario Pandemie. Medizinische Ethik für den Notfall, Hans-Martin Sass, Manuskript Download und Sendung ladbar unter: http://www.swr.de/swr2/sendungen/wissen-aula/archiv/2006/05/21/index.html

Sass, Hans-Martin: Medizinische Ethik bei Notstand, Krieg und Terror. Verantwortungskulturen bei Triage, Endemien und Terror. Bochum: Medizinethische Materialien Heft 165, Februar 2006. Download
ZUSAMMENFASSUNG
Hans-Martin Sass diskutiert ethische Aspekte medizinischen Handelns bei Notstand, Katastrophen, Situationen von Triage, Infektionsendemien, Bioterror und biologischem Krieg. Er wendet die klassische ‚Bellum Justum’ Theorie des ‚gerechten Krieges’ auf Situationen von Endemien und Bioterror an und fragt nach den zu rechtfertigenden Grenzen im Übergang von ethischen Regeln für den Normalfall und den Notfall im Schutz von Menschenleben und Menschenrechten. Er plädiert für eine faire und sehr weitreichende Information und Beratung der Buerger, einen aufgeklärten Buergerdiskurs über Verantwortungsethik im Notstand, eine Integration von Katastrophenmedizin in die medizinische und pflegerische Aus- und Fortbildung und einen höheren Stand des Vorbereitetsein auf Katastrophen im öffentlichen Gesundheitsdienst und seiner Ethik.

Meldung des Bundesinnenministeriums vom 26.03.2006:

Bund und Länder besprechen Vorgehen im Pandemiefall
Am 20. und 21. März 2006 hat in Berlin eine Planbesprechung zum Thema Influenzapandemie stattgefunden. Hierzu haben Bundesministerium des Innern und Bundesministerium für Gesundheit Vertreter der Innen- und Gesundheitsministerien aller Bundesländer sowie von insgesamt 12 Bundesressorts eingeladen.

Bei großflächigen Gefahren- und Schadenslagen wie zum Beispiel einer Pandemie muss die Entscheidungsfindung der Bundesressorts und der Länder koordiniert werden. Hierzu dient die Einberufung der Interministeriellen Koordinierungsgruppe des Bundes und der Länder.

Bund und Länder haben im Jahre 2005 den Plan zur Bewältigung einer möglicherweise zukünftig stattfindenden Pandemie beschlossen. Derzeit wird dieser Nationale Pandemieplan in den Ländern umgesetzt. Die Koordinierung von Bund und Ländern im Pandemiefall ist Teil dieser Planungen.

Auf der Planbesprechung haben die Mitglieder Teile des Nationalen Influenza-pandemieplanes vor dem Hintergrund angenommener Ereignisse auf seine Umsetzbarkeit geprüft und Verfahren zur Gewährleistung eines abgestimmten Vorgehens unter der Mitarbeit von Spezialisten des Robert Koch-Instituts und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erprobt.

Im Ergebnis der Planbesprechung kann festgestellt werden, dass Bund und Länder vorbereitet sind, um im Falle einer Influenzapandemie ein koordiniertes Vorgehen zur Gewährleistung der medizinischen Versorgung und zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens zu erreichen.

Konkrete Anhaltspunkte für eine bevorstehende Pandemie liegen derzeit nicht vor.

Bundesministerium des Inneren: Schutz Kritischer Infrastrukturen – Basisschutzkonzept, 2005

Arbeitskreis Bevölkerungsschutz http://www.bevoelkerungsschutz.de

Broschüre: Für den Notfall vorgesorgt
Ist ein Notfall eingetreten, ist es für umfangreiche Vorsorgemaßnahmen zu spät, doch gerade dann sollen sie sich ja bewähren. Also Vorsorge! Je eher, je besser. Diese Broschüre soll Ihnen helfen, für sich und Ihre Familie eine solide Grundlage für mögliche Notfälle zu schaffen. Checklisten für Ihren Haushalt finden Sie auch online auf der Website der Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. (40 Seiten, Stand: August 2004)


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