Das Institut für Ethik in der Praxis wurde am 06.06.2006 als Verein gegründet. Die Eintragung beim Vereinsregister Recklinghausen erfolgte am 18.07.2006 (Registerblatt 2435).

Durch das Finanzamt Recklinghausen ist die Gemeinnützigkeit mit Freistellungsbescheid vom 07.10.2014 zur Förderung wissenschaftlicher Zwecke (Öffentliche Gesundheitspflege) erneut anerkannt.

Als Vereinszweck nennt die Satzung:

§2 Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Feld der praktischen und angewandten Ethik. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Aktivitäten, die der Allgemeinheit direkt zugute kommen sollen und dieser zugänglich gemacht werden:

Jahresbericht 2016

in Vorbereitung

Jahresbericht 2010

Im Kalenderjahr 2010 gab es folgende Entwicklungen:

1. Mitgliederentwicklung
Erstmalig wurde in 2010 für die Unterstützung des IEP im Rahmen einer Fördermitgliedschaft geworben. Den Fördermitgliedern wird für 24 Euro Jahresbeitrag u.a. die Unterstützung bei der technischen Nutzung der Mailingliste angeboten.

2. Seminarraum und Gestaltung der Geschäftsstelle
In den Räume des Vereins ist eine Bilderausstellung mit Bildern unseres Mitgliedes Dr. Baumann zu sehen. Damit ist die Seminarumgebung noch freundlicher gestaltet. Die Nutzung der Räume der Geschäftsstelle des IEP wird von Dr. May (Zentrum für Angewandte Ethik – ethikzentrum.de) kostenfrei ermöglicht.

3. Mailingliste Betreuungsrecht
Die kostenfreie und allgemein zugängliche Mailingliste Betreuungsrecht@lists.ruhr-uni-bochum.de hat derzeit 1.803 Mitglieder.
Der Austausch auf der offenen Mailingliste zum Betreuungsrecht wird von den Abonnenten rege genutzt, und es werden um die 20 Mails täglich ausgetauscht.
Beim VormundschaftsGerichtsTag in Brühl wurde am 04.11.2010 ein Nutzertreffen mit den Betreibern der Mailingliste durchgeführt.

4. Veranstaltungen
4.1. Praxisseminar „Patientenverfügungen“ am 13.01.2010
Das Praxisseminar informierte über einen Zeitraum von zwei Zeitstunden 10 Interessierte über die Neuregelung von Patientenverfügungen. Das interaktive Seminar war als strukturierte Diskussionsveranstaltung angelegt.

4.2. Seminar „Beratung zu Patientenverfügungen“ am 29./30.01.2010
Beim Seminar haben sich 9 Teilnehmende zu inhaltlichen Fragen der Beratung zu Patientenverfügungen in den Bereichen Medizin, Pflege, Rechtswissenschaften, Ethik, Kommunikation informiert. Durch die Teilnahme am Seminar können durch interessierte Laien Qualitätsunterschiede bei der Beratung zu Vorsorgemöglichkeiten identifiziert werden.

4.3. Veranstaltungsreihe „Supervision meets Ethik“
An sechs Terminen haben sich im Betreuungswesen (Betreuung gem. § 1896 BGB) Interessierte über besondere Situationen ausgetauscht. Die Reihe war offen ausgeschrieben, damit auch ehrenamtlich Tätige (Familienbetreuer) teilnehmen konnten. Die Besonderheit der Reihe bestand in der Kombination von Ethikberatung und Supervision. Übergeordnetes Ziel der Reihe war die direkte Förderung der Selbstbestimmung von Betreuten, die ja selbst in der Betreuungssituation nicht mehr ihre Angelegenheiten erledigen können und Unterstützung benötigen.

4.4. Informationsveranstaltung Patientenverfügungen am 02.12.2010
Die Informationsveranstaltung war von interessierten Laien besucht, die sich zu den Möglichkeiten einer individuellen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht orientieren wollten.

5. Website www.ethik-in-der-praxis.de
Der komplette Internetauftritt des Vereins wurde überarbeitet und aktualisiert. Neben einem neuen und leserfreundlicherem Design wurden die Inhalte neu gruppiert und überarbeitet.
Im Kalenderjahr 2010 gab es 15.044 Zugriffe auf die Website.
Die Website des Vereins hat erneut zwei Auszeichnungen erhalten, die sich speziell auf den Bereich Zystennieren.de beziehen, der als Informationsportal für Patienten mit ADPKD gedacht ist.
Zum Pionier der Bioethik, Fritz Jahr, wurden die Rechercheergebnisse von Prof. Dr. Sass in die Website eingepflegt.

6. Medien
6.1. Im Nachtmagazin wurde am 26.06.2010 ein Bericht zu Patientenverfügungen mit Dr. May im Universitätsklinikum Aachen ausgestrahlt.

6.2. Für einen Bericht zu Vorsorgeinstrumente wurde Dr. May von Frau Holch für einen Bericht im Magazin Chrismon (Novemberausgabe) interviewt.

7. Veröffentlichungen
Die bei der Erstellung einer Patientenverfügung hilfreiche Broschüre „Persönliche Patientenverfügung“ der Autoren Kielstein, Sass, May liegt inzwischen in siebter Neuauflage (2010) vor und wird zum Stückpreis von 3,00 Euro angeboten.

Spendenkonto

Der gemeinnützige Verein ist auf Spenden angewiesen.

Unser Spendenkonto hat die IBAN DE28 4265 0150 0090 2110 04

Gern senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu, wenn Sie uns Ihre Anschrift mitteilen.

Zuordnung der Internetseite

Diese Seite ist Teil des Internetangebots des Instituts für Ethik in der Praxis e.V.

Spendenkonto: DE28 4265 0150 0090 2110 04

Stand: 01.2017